Bei Osteoporose handelt es sich um eine Er- krankung des Skeletts. Infolge einer verringer- ten Knochenmasse und einer Verschlechterung der Knochenstruktur wird das Risiko für Knoch- enbrüche (Frakturen) verstärkt.
Das menschliche Skelett befindet sich in stän- digem Auf- und Abbau. Zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr wird die maximale Knochen- mineraldichte erreicht, bis zu diesem Alter erfolgt überwiegend Knochenaufbau. Danach werden jährlich etwa 0,5-1,5 % der Aus- gangsmasse abgebaut; bei Frauen nach der Menopause sind die Abbauraten aufgrund er- niedrigter Östrogenspiegel im Blut erheblich höher. Das Osteoporoserisiko erhöht sich durch zahlreiche Risikofaktoren: nicht beeinflussbaren Risikofaktoren: - genetische Faktoren - Alter - weibliches Geschlecht - schlanker Körperbau Beeinflussbare Risikofaktoren: - Bewegungsmangel - Östrogenmangel - Konsum von Alkohol, Nikotin, Koffein - mangelhafte Versorgung mit Kalzium und Vitamin D - zu geringe oder überhöhte Proteinzufuhr - zu hohe Aufnahme von Natrium (Kochsalz) und Phosphat - geringer Obst- und Gemüseverzehr
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